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Experimentiertag

Im Rahmen der Jugendverbandsarbeit beobachten wir in den letzen Jahren vermehrt das Festhalten an eingefahrenen Strukturen und Abläufen. Und wenn man immer das Selbe macht, wird es irgendwann langweilig.

Deshalb wollten wir mit dem Projekt einen neuen Impuls setzen, und Jugendliche dazu anregen, neue Ideen einzubringen und durchzuführen. So entstand die Idee von verschiedenen Workshops, die „Leuchtturmartig“ durchgeführt werden sollten. Um dann „nachgemacht“ werden zu können.

Zunächst heben wir Ideen für verschiedene Workshops gesammelt und In der Projektgruppe diskutiert. Hier hat sich herausgestellt, dass es sowohl in eine kreative als auch sportliche Richtung gehen sollte. Als Favoriten stellten sich dann Jugger, Capoiera, PoetrySalm und Graffiti heraus. Hierfür suchten wir uns dann jeweils Referent_innen, der_die uns in der Durchführung unterstützen konnte. Diese wurden einzeln angefragt, und Honorare ausgehandelt, sowie Termine abgesprochen.

Wir hoffen, dass weitere Jugendgruppen von den von uns gemachten Erfahrungen profitieren können, und die von uns entwickelten oder angepassten Konzepte für ihre Arbeit nutzbar machen können. Dies wollen wir über die Kanäle von BDKJ, Landesjugendring sowie der Programmregie von Generationhoch3 realisieren.


PoetrySlam

Aus drängenden Themen, Phantasie oder erlebten Geschichten wird „Literatur zum Anfassen“. Slams zeigen, wie man Worten Leben einhaucht, wie man geschickter formuliert und eindringlicher vorträgt. Ein Szene-Profi wie Tobias Kunze kann euch in einem Workshop zweigen, wie man Schreibstil und Performance lernen kann. Er zeigt die gestalterische Vielfalt der Texte und löst mit kreativen Anregungen jede anfängliche Hemmung oder Blockade.

Ihr wollt mit eurer Jugendgruppe einen PoetrySlam Workshop machen?

Dazu benötigt ihr:

  • Honorarkosten und Fahrtkosten für den Workshopleiter 
  • Materialkosten für Moderationsmaterial
  • Unter Umständen Mietkosten für einen Raum

Workshopleiter:

Pädgogischer Hintergrund:

Poetry Slams und die künstlerische Auseinandersetzung mit Texten ermöglichen Jugendlichen sich mit verscheidenen Themen ihres Alltages auseinanderzusetzten, und zu lernen, ihre eigene Stimme zu finden. Dies bietet viele Anschlussmöglichkeiten, gerade im Sinne der Fomulierung von politischen Ideen, und einen kreativen Umgang mit Sprache. In Hinblick auf stereotype Geschlchterrollen erscheint es sinnvoll gerade männlich sozialisierte Jugnedliche zur Teilnahme an dem Workshop zu motivieren, da hier die Distanz zu "künstlerisch-kreativen" erfahrungsgemäß größer ist.


Jugger

Juggern ist ein Teamsport mit vollem Körpereinsatz. Er erinnert an mittelalterliche Ritterkämpfe, und durch die gepolsterten Schaumstoff-Pompfen kann sich niemand verletzen. 

Mehr zu Juggern findest Du hier: Link oder Link

Was benötigt ihr:

  • Zwei komplette Jugger Sets
  • Ein großes Rasenfeld von ca. 40x20 m
  • Begrenzungsmaterial

Kosten:

Anschaffung Für zwei komplette Sets Pompfen ca. 1000 Euro Ihr könnt sie aber bei uns im Diözesanbüro gegen ein Pfand ausleihen. Johannes Schreiber kann euch gerne in die Welt des Juggerns einführen.


Pädagogischer Hintergrund:

Sich mit Schaumstoffstangen und Morgensternen gegenseitig vermöbeln? Was hat das denn mit Pädagogik zu tun? Erstaunlicherweise finden wir in einem gut vorbereiteten Jugger-Spiel viele Erlebnisspädagogische Elemente wieder. So ist die Rollenaufteilung eines Teams, und das Zusammenspiel der verschiedenen Elemente eine hervorragende gruppenbildende Maßnahme. Die Ständigen Wechsel in der Besetzung und Verteilung der Pompfen lassen sich ebenfalls gut auf Gruppenrollen etc. übertragen. Und Anstatt stumpfer Kraft siegt im Jugger eher Geschwindigkeit und Präzesion, was bei eher Körper-Kontakt betonten Sportarten nicht immer der Fall ist.


Capoeira

„Capoeira“ bedeutet auf Portugiesisch „Hahnenkäfig”. Dahinter verbirgt sich eine Kampfkunst mit Tanz, die im 16. Jahrhundert in Brasilien entstand. Heute ist daraus ein hipper Trend geworden. Versuchs mal, mit Thiago geht da die Post ab. Und der Tanz hat es in sich!

Was benötigt ihr: 

  • Honorarkosten und Fahrtkosten für den Workshopleiter 
  • Materialkosten für Moderationsmaterial
  • Unter Umständen Mietkosten für einen Raum

Workshopleiter:

  • Thiago Ferreira aus Göttingen, Kontakt per Mail 

Pädagogischer Hintergrund:

Sportlich wie rhythmisch orientert, ist Capoiera ein großartiger Weg, Jugendliche an ein positives Körpergefühl heranzuführen. Auch wenn Voraussetzungen in Hinblick auf Athletik etc. sehr verschieden sein können gibt es auch Einsteiger_innenfreundliche Basics zu erlernen und womöglich die Motivation für eine längere Auseinandersetzung mit de mSport zu wecken.


graffiti.art

In einem Workshop ein eigenes Graffiti entwickeln und sich verewigen: Dazu werden extra Holzplatten von den Teilnehmern besprüht. So geht das Kunstwerk auch mit dem Teilnehmer nach Hause!

Oder mit einem Experten ein meisterhaftes Kunstwerk an einem besonderen Ort schaffen. Beispielsweise eine große Wand einer KiTa und der Jugendkellers mit Farbe besprayen und verewige dich in der Öffentlichkeit.

Was benötigt ihr:

  • Wände oder Holzplatten
  • Grundierungsfarbe
  • Spraydosen
  • Mundschutz

Workshopleiter:

  • Ole Görgens aus Hildesheim, www.spruehwerk.de
  • Big Lebowski/Michael Glauner, Göttingen

Pädagogischer Hintergrund:

Ebenfalls eher im kreativen Spektrum angesiedelt ermöglicht es der Workshop (mit einigem Vorlauf und lokalen Absprachen) den Jugendlichen nicht nur, selbst gestalterisch tätig zu werden, sondern auch ganz persönlich Einfluss auf die Gestaltung ihres Umfeldes / Stadtbildes zu nehmen. Hier bieten sich viele thematische ANschlussmöglichkeiten zum Thema "Spuren hinterlassen" etc.



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