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09.03.2009
Von: dbh

„Schule macht der Jugendarbeit das Leben schwer“

Verbände fordern landesweit einheitliche freie Nachmittage

Die Mitgliedsverbände im Landesjugendring Niedersachsen fordern das Land Niedersachsen auf, mit Hilfe schulorganisatorischer Regelungen sicherzustellen, dass landesweit einheitlich regelmäßig zwei Nachmittage in der Woche vom Pflichtunterricht freigestellt werden. Das hat die Vollversammlung des Landesjugendringes am 07.03.2009 in Hannover auf Antrag des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) beschlossen.

„Wir wollen mit dieser Initiative Jugendlichen die Möglichkeit geben, an Angeboten der Jugendarbeit außerhalb der Schule teilzunehmen.“ sagt die BDKJ-Vorsitzende Sylvia Beulting aus Osnabrück, die als Delegierte des Dachverbandes der katholischen Jugendverbände an der Versammlung des Landesjugendringes teilgenommen hat. Außerdem werde mit einer solchen Regelung die Chance erhöht, Schüler, die als Jugendleiter tätig seien, verlässlich für die Durchführung von Angeboten einplanen zu können.

„Das achtjährige Gymnasium und die zunehmende Zahl von Ganztagsschulen machen der Jugendarbeit das Leben immer schwerer.“ erläutert die BDKJ-Vorsitzende. Deshalb müsse ein Mindestmaß an Planbarkeit für die Verantwortlichen in den Jugendverbänden geschaffen werden. Das sei nur durch eine verlässliche und landesweit einheitliche Regelung möglich.

LJR Vollversammlung 2009

LJR Vollversammlung 2009



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