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Katholische Junge Gemeinde

Historisch gesehen ist die Katholische Junge Gemeinde eine Fusion aus zwei Verbänden - einem katholischen Männerverband und einem katholischen Frauenverband. In Altenberg trafen sich diese Verbände in den 70er Jahren und beschlossen dort ihre Fusion, eben zur heutigen Katholischen Jungen Gemeinde, der KjG. Dieser Gründung, vielmehr Fusion, ist es wohl auch zu verdanken, dass "Gleichberechtigung" neudeutsch "Gender" oder auch die Strategie "Gender Mainstreaming" in der KjG immer schon ein Thema gewesen und es auch heute noch ist. Wenn nicht immer öffentlich in Diskussionen, dann auf jeden Fall in den Köpfen derjenigen, die im Verband arbeiten und zuletzt in der Forderung, dass Gremien nach Möglichkeit stets paritätisch zu besetzen sind, das heißt Frauen und Männer in gleicher Zahl.


Demokratie erleben und lernen zählt zu unseren Grundlagen. Ob auf der großen Diözesankonferenz oder in der Gruppenstunde vor Ort: viele Stimmen von Kindern bis hin zu jungen Erwachsenen finden Gehör, tauschen sich untereinander aus, planen und gestalten gemeinsam ihren Raum in der KjG. Schlagwörter wie Kindermitbestimmung und Basisdemokratie bleiben bei uns nicht einfach Worte, sondern werden gelebt, vorgemacht und immer wieder eingefordert. Politisch aktiv werden KjGler, wenn es darum geht, die eigenen Interessen und Meinungen innerhalb des BDKJ oder des KjG Bundesverbandes zu vertreten. Aber auch die KjG-Redezeit mit Politikern zum Thema "Bildung" im Rahmen des Jugendpolitischen Wochenendes gehört hierzu.


Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Ausbildung zur Jugendleitung, bei der wir auf praxis- und erlebnisorientierte Konzepte setzen. Unser Persönlichkeitsorientierte Kurs ist der "Walkabout": eine Wanderung mit der Gruppe, bei der jede Menge Raum gegeben ist sich selbst und die Kursgruppe kennen zu lernen, zu erleben und eine Woche lang einfach mal raus aus dem Alltag zu kommen. Unser Jugendleitungskurs selbst ist gekoppelt mit der Osterferienfreizeit für Kinder, das heißt es gibt nicht nur die obligatorische Theorie, sondern wir arbeiten praxisorientiert mit den Kindern und für die Kinder. So besteht die Möglichkeit sich selbst auszuprobieren, Ideen auszutauschen und durchzuführen und dabei mit jeder Menge Spaß - die Arbeit mit Kindern mit sich bringt - Erfahrungen zu sammeln, die wertvoll für die spätere Arbeit in der Gruppenstunde vor Ort oder im Zeltlager sind.


Wir bieten regelmäßig Freizeiten für Kinder und Jugendliche an. Für Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahren gibt es das Sommerzeltlager, das jedes Jahr unter einem anderen Thema steht. Außerdem gibt es die oben bereits angesprochene Osterferienfreizeit, die neben der Einbettung in die Leitungsausbildung Kindern die Möglichkeit gibt in den Osterferien jede Menge zu erleben. Für Jugendliche veranstalten wir unsere Jugendfreizeit, die in den letzten Jahren als Radtour durch die Lande geplant wurde.


Spiritualität und Glauben wird auch bei uns gelebt. Morgenrunden, Abendrunden, Gottesdienste, ... gehören bei nahezu jeder längeren Veranstaltung zu unserem Miteinander dazu. Auch wenn wir schon seit mehreren Jahren schon keine geistliche (Be-)gleitung mehr haben, arbeiten wir stets daran, den Satz in unseren Grundlagen und Zielen zu verwirklichen:

"So versteht sich die KjG als Kirche in der Lebenswelt von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen."


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