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Die KSJ kann im Bistum Hildesheim, wie auch in vielen anderen Bistümern auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Gegründet wurde sie schon kurz nach dem ersten Weltkrieg von Verantwortlichen der katholischen Kirche, die ein Zeichen setzen wollten.

Die Jugend sollte nicht nur von Wandervögeln begeistert sein, sondern Naturbegeisterung, Diskussion über die neue Gesellschaft und ihren Glauben in einem Jugendverband, zunächst nur für Jungen, einbringen. Bund Neudeutschland hatte ein Jesuitenpater diesen Verband genannt. Der Heliand Mädchenkreis für die Mädchen entstand wenige Jahre später. Nach den Wirren des Zweiten Weltkrieges, gab es 1951 einen Neuanfang in Hannover. 1972 wurde aus der Schülergemeinschaft im Bund Neudeutschland und dem Heliand-Mädchenkreis die KSJ.


Der ursprüngliche Ansatz, Schülerinnen und Schülern in einem Jugendverband einen Ausgleich zur Schule bieten, in dem Jugendliche sich ausprobieren können, Demokratie zu erleben, Verantwortung zu übernehmen und Freunde zu finden, ist bis heute geblieben. Die Schule ist seit einiger Zeit auch wieder Dreh- und Angelpunkt der KSJ: Begleitung und Ausbildung von Patenschülern, die Verantwortung für neue Schülerinnen und Schüler übernehmen und zu Jugendleiterinnen und Jugendleitern ausgebildet werden, ist ein neuer Schwerpunkt der KSJ geworden. Daraus ist im Februar 2007 eine weitere Stadtgruppe, neben der Stadtgruppe in Hannover, am Gymnasium Josephinum in Hildesheim entstanden.


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