Prävention und Achtsamkeit sind wichtig.

Momen­tan umso mehr.

Lie­be Lei­tun­gen und Vor­stän­de der Mit­glieds- und Dekanatsverbände,

auf die­ser Sei­te stel­len wir euch wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen zur Jugend­ar­beit im Umgang mit dem Coro­na-Virus vor.

In die­ser Zeit gilt es wie Minis­ter­prä­si­dent Ste­phan Weil rich­ti­ger­wei­se gesagt hat, gemein­sam Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men, um vor allem die gefähr­de­ten Grup­pen zu schüt­zen. Wir haben, so fin­den wir, einen gesell­schaft­li­chen und auch einen christ­li­chen Auftrag.

Wichtige Infos ab Januar 2021

Am Diens­tag Anfang Janu­ar haben sich Bun­­­des- und Lan­des­po­li­tik auf einen wei­ter­ge­hen­den Beschluss zur Bekämp­fung der SARS-Cov2-Pan­­de­­mie für einen ver­stärk­ten Shut­down ab dem 10. Janu­ar geei­nigt. Die­ser Beschluss hat auch weit­ge­hen­de Fol­gen für die ver­band­li­che Kin­­der- und Jugend­ar­beit der Ver­bän­de im Bis­tum Hil­des­heim (Bre­men und Nie­der­sach­sen) haben, die wir euch hier darstellen.

Information vom BDKJ Diözesanverband Hildesheim

Ent­spre­chend der Maß­nah­men und der Kom­mu­ni­ka­ti­on der Lan­des­re­gie­rung Nie­der­sach­sen und des Bis­tums Hil­des­heim bit­ten wir euch eure Ver­an­stal­tun­gen (Grup­pen­stun­den, Kur­se, Frei­zei­ten, Ver­samm­lun­gen, Sit­zun­gen, Aktio­nen) der katho­li­schen Jugend­ver­bän­de im Bis­tum Hil­des­heim (Bun­des­län­der Nie­der­sach­sen und Bre­men) vor­ran­gig mit digi­ta­len Hilfs­mit­teln durchzuführen.

Am 10. Janu­ar trat eine neue Ver­si­on der nie­der­säch­si­schen All­ge­mein­ver­fü­gung in Kraft bei der es zu einem Lock­down gekom­men ist, den­noch sind eini­ge Din­ge in der Jugend­ver­bands­ar­beit auch wei­ter­hin durchführbar.

Das Bis­tum Hil­des­heim über­nimmt die nie­der­säch­si­sche Ver­ord­nung für sei­nen Gel­tungs­be­reich seit Sep­tem­ber kom­plett. Den­noch sind die Orte der Kin­­der- und Jugend­ar­beit vor Ort in den Pfar­rei­en und katho­li­schen Häu­sern. Daher gibt es unter­schied­lichs­te Umset­zun­gen bzw. Anwen­dun­gen der Hygie­neschutz­ver­ord­nun­gen. Eini­ge las­sen somit weni­ger zu und ande­re sind fle­xi­bler. Wir haben dar­auf kei­nen Ein­fluss, kön­nen euch dazu aber ger­ne bei Fra­gen und Pro­ble­men unterstützen.

(Stand 11.01.2021)

Informationen vom Landesjugendring

Lie­be Kolleg*innen, lie­be Freund*innen,

zunächst möch­ten wir die Gele­gen­heit nut­zen, euch noch alles Gute für das neue Jahr zu wünschen!

Die am Diens­tag in der Ministerpräsident*innen-Konferenz beschlos­se­nen Ver­schär­fun­gen bei den Kon­takt­be­schrän­kun­gen wur­den von der Nie­der­säch­si­schen Lan­des­re­gie­rung nun in Ver­ord­nungs­text gegos­sen und gel­ten ab dem 10.01.2021

An den Regeln für den Bereich der Jugend­ar­beit ändert sich wei­ter­hin nichts. Ange­bo­te der Jugend­ar­beit nach §11 SGB VIII wie Grup­pen­stun­den oder den offe­nen Betrieb eines Jugend­zen­trums sind wei­ter­hin gestat­tet, sofern ihr in den Räum­lich­kei­ten bzw. auf dem Gelän­de des Vereins/der Ein­rich­tung bleibt. Daher müs­sen die Trä­ger der Jugend­ar­beit kei­ne neu­en Auf­la­gen berück­sich­ti­gen und kön­nen Ange­bo­te wie geplan­te durchführen.

Ange­sichts der aktu­el­len Pan­­de­­mie-Ent­­­wick­­lung ist aber bei allen Ange­bo­ten auf jeden Fall Vor­sicht gebo­ten. Wir emp­feh­len, bei Ange­bo­ten wann immer mög­lich eine Mund-Nase-Bede­­ckun­­­gen zu tra­gen und das Abstands­ge­bot den­noch zu beachten.

Wir wis­sen, dass es ange­sichts der all­ge­mei­nen Ent­wick­lung des Pan­­de­­mie-Gesche­hens kei­ne leich­te Ent­schei­dung ist, nun Ange­bo­te durch­zu­füh­ren oder abzu­sa­gen. Es ist auch wei­ter­hin eine Grat­wan­de­rung zwi­schen dem drin­gen­den Bedürf­nis jun­ger Men­schen, sich mit Gleich­alt­ri­gen tref­fen zu kön­nen und ein­mal für ein paar Stun­den von zuhau­se raus gehen zu kön­nen und dem all­ge­mei­nen Gesund­heits­schutz. Wich­tig erscheint es auch wei­ter­hin, dass jun­ge Men­schen die Mög­lich­keit haben, Ver­trau­ens­per­so­nen außer­halb der eige­nen Fami­lie errei­chen zu kön­nen, an die sie sich in Not­la­gen wen­den kön­nen – Jugend­treffs kön­nen hier eben­so Anlauf­stel­len sein wie der kur­ze Draht zur*zum Jugendleiter*in. Je län­ger die Kon­takt­be­schrän­kun­gen andau­ern, umso grö­ßer wird der Bedarf nach sol­chen Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­ten für Kin­der und Jugendliche.

Neu gere­gelt wur­de, dass die Kon­takt­be­schrän­kun­gen (nur 1 Per­son außer­halb des eige­nen Haus­stan­des darf getrof­fen wer­den) nicht für die gemein­sa­me Anfahrt zu Ange­bo­ten der Jugend­ar­beit gilt: Eltern dür­fen also neben ihren eige­nen Kin­dern auch noch wei­te­re Kin­der zur Grup­pen­stun­de fah­ren oder dort wie­der abholen.

Zur Erin­ne­rung wie­der­ho­len wir hier noch­mal die wesent­li­chen Regeln für den Bereich der Jugendarbeit:
All­ge­mein schreibt die Ver­ord­nung das Abstands­ge­bot und das Tra­gen einer Mund-Nase-Bede­­ckung im öffent­li­chen Raum fest – für Ange­bo­te der Jugend­ar­beit gel­ten die­se bei­den Vor­schrif­ten aber nicht. Gemäß § 2 (2) Nr. 10 (Abstands­ge­bot) und § 3 (3) Nr. 6 (Mund-Nase-Bede­­ckung) kann bei Ange­bo­ten der Jugend­ar­beit auf den Min­dest­ab­stand und die Mund-Nase-Bede­­ckung ver­zich­tet wer­den. Eine Beschrän­kung der Grup­pen­grö­ße für Ange­bo­te der Jugend­ar­beit ist nicht vorgesehen.

Wei­ter­hin gehen wir davon aus, dass es Betreiber*innen von Her­ber­gen und Bil­dungs­stät­ten nicht gestat­tet ist, Grup­pen für Maß­nah­men der Jugend­ar­beit zu beher­ber­gen. Daher müs­sen Ange­bot der Jugend­ar­beit aus­schließ­lich als Tagesan­ge­bo­te durch­ge­führt werden.

Für alle Ange­bo­te und Ein­rich­tun­gen muss ein Hygie­nekon­zept erstellt und umge­setzt wer­den. Wei­ter­hin müs­sen die Daten der Teil­neh­men­den und Besucher*innen eines Ange­bots oder einer Ein­rich­tung wie bis­her erfasst wer­den. Die Emp­feh­lun­gen für ein Hygie­nekon­zept sind wie gewohnt unter ljr.de/corona herunterzuladen.

Vie­le Grü­ße & bleibt gesund!
lan­des­ju­gend­ring nie­der­sach­sen e.v.

Einschätzung und Kommentar

Ange­sichts der bis­he­ri­gen Ent­wick­lun­gen und der aktu­el­len Lage emp­feh­len wir drin­gend, abzu­wä­gen, wel­che der recht­lich zuläs­si­gen Spiel­räu­me genutzt wer­den und an wel­chen Stel­len es ver­hält­nis­mä­ßi­ger scheint, auf gege­be­ne Mög­lich­kei­ten zu ver­zich­ten – zum Schutz der Teil­neh­men­den, Tea­men­den und der wei­te­ren Kontaktpersonen.

Wir wis­sen um die hohe Bedeu­tung von Ange­bo­ten der Jugend­ar­beit für jun­ge Men­schen und der Mög­lich­keit, sich Frei­räu­me anzu­eig­nen, die­se in der Grup­pe zu gestal­ten und im Aus­tausch mit ande­ren zu ler­nen. Daher ist weder eine pau­scha­le Absa­ge aller Ange­bo­te noch die kon­se­quen­te Durchführung die­ser unter den gege­be­nen Frei­hei­ten sinn­voll. Viel­mehr müssen nun alle Trä­ger der Jugend­ar­beit abwä­gen, wel­che Ange­bo­te ver­ant­wor­tungs­voll durchführbar sind und wel­che Risi­ken damit für die Teil­neh­men­den sowie für die Gesell­schaft entstehen.

Wir hal­ten es für wich­tig, dass jun­ge Men­schen auch in schwie­ri­gen Zei­ten eine kon­struk­ti­ve Mög­lich­keit der Frei­zeit­ge­stal­tung und einen außer­schu­li­schen Raum mit Freund*innen haben.

Die bis­he­ri­gen Erfah­run­gen zei­gen, dass Jugend­grup­pen sehr ver­ant­wor­tungs­be­wusst han­deln und dabei meist gute Ent­schei­dun­gen für sich und ande­re treffen.
Ganz kon­kret wei­sen wir auf die Inkon­sis­tenz der Rege­lung zum Tra­gen einer Mund-Nase- Bede­ckung (§ 3) in Land­krei­sen mit Inzi­den­zen grö­ßer 35 hin. So ergibt es wenig Sinn, im Frei­en eine Mund-Nase-Bede­­ckung tra­gen zu sol­len, in geschlos­se­nen Räu­men jedoch nicht. Wir emp­feh­len daher drin­gend, auch in geschlos­se­nen Räu­men dau­er­haft Mund-Nase-Bede­­ckung zu tra­gen – und dies mög­lichst nicht nur in den Land­krei­sen mit beson­ders hohen Fallzahlen.

Alle neu­en Rege­lun­gen wur­den in die gemein­sa­men Emp­feh­lun­gen für ein Hygie­nekon­zept ein­ge­ar­bei­tet und ste­hen unter ljr.de/corona zum Down­load bereit.

Und noch eine Bit­te: wo ihr ande­ren hel­fen könnt – auch pri­vat – helft, aber nicht ohne euch ent­spre­chend zu schützen.

Für Rück­fra­gen ste­hen wir natür­lich jeder­zeit zur Verfügung.

Passt auf euch auf, alles Gute und herz­li­che Grü­ße euer BDKJ-Diö­ze­san­vor­stand und die Mit­ar­bei­ter der Diözesanstelle

Ideen verwirklichen

Projekte im Rahmen der Corona-Krise umsetzen

Für Maß­nah­men zur Erhö­hung der Hand­lungs­op­tio­nen der Akti­ven in der Jugend­ar­beit ist es kurz­fris­tig gelun­gen Son­der­an­trags­fris­ten für Pro­jek­te zum Umgang mit der gegen­wär­ti­gen Situa­ti­on rund um das Coro­na­vi­rus vor­zu­hal­ten.
Ab 24.03.2020 wird es wöchent­lich – ab 30.03. ist der jewei­li­ge Mon­tag die gel­ten­de Frist – mög­lich sein, Anträ­ge für Pro­jek­te ein­zu­rei­chen, die Maß­nah­men zur akti­ven Gestal­tung der Situa­ti­on beinhalten.

Der frü­hes­te Start­ter­min die­ser Pro­jek­te ist dann jeweils eine Woche nach Aus­lau­fen der Antrags­frist – erst­ma­lig also der 31.03.2020. Berech­tigt für die Son­der­an­trags­fris­ten sind dabei „nur“ Akti­vi­tä­ten, die einen unmit­tel­ba­ren Bezug zur Situa­ti­on auf­wei­sen – für alle ande­ren Ideen lau­fen die regu­lä­ren monat­li­chen Fris­ten des För­der­pro­gramms wei­ter. För­der­fä­hig im Rah­men der Son­der­fris­ten sind also bspw. (neue) digi­ta­le For­ma­te, die eure Hand­lungs­fä­hig­keit als Jugend­grup­pe, ‑ver­band oder ‑ein­rich­tung ermög­li­chen oder auch eine ent­spre­chen­de Wei­ter­ent­wick­lung bestehen­der Struk­tu­ren und Ange­bo­te. Eurer Krea­ti­vi­tät sind hier aber kei­ne Gren­zen gesetzt, sofern es den genann­ten Bezug gibt. Wir freu­en uns schon auf eure enga­gier­ten und krea­ti­ven Ideen!

Im Ein­zel­fall steht euch selbst­ver­ständ­lich auch die Pro­gramm­stel­le des För­der­pro­gramms bei Fra­gen, sons­ti­gen Klä­rungs­be­dar­fen oder zur Unter­stüt­zung zur Ver­fü­gung. Die Refe­rent-inn-en des För­der­pro­gramms sind in der aktu­el­len Situa­ti­on sowohl per Mail als auch via Sky­pe wie folgt im Home­of­fice erreich­bar:
·       Wencke Brey­er: breyer@generationhochdrei.de
·       Anika Mühl­bach: muehlbach@generationhochdrei.de
·       Phil­ipp Kluck: kluck@generationhochdrei.de

Dar­über hin­aus fin­det ihr auf www.ljr.de/ansprechpersonen wei­te­re Kon­takt­mög­lich­kei­ten mit der Pro­gramm­stel­le. Nähe­re Infor­ma­tio­nen zum wei­te­ren Umgang des För­der­pro­gramms mit der aktu­el­len Situa­ti­on fin­den sich auch unter www.generationhochdrei.de.

In der Krise eine Chance sehen