Prävention und Achtsamkeit sind wichtig.

Momen­tan umso mehr.

Lie­be Lei­tun­gen und Vor­stän­de der Mit­glieds- und Deka­nats­ver­bän­de,

auf die­ser Sei­te stel­len wir euch wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen zur Jugend­ar­beit im Umgang mit dem Coro­na-Virus vor.

In die­ser Zeit gilt es wie Minis­ter­prä­si­dent Ste­phan Weil rich­ti­ger­wei­se gesagt hat, gemein­sam Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men, um vor allem die gefähr­de­ten Grup­pen zu schüt­zen. Wir haben, so fin­den wir, einen gesell­schaft­li­chen und auch einen christ­li­chen Auf­trag.

Information vom BDKJ Diözesanverband Hildesheim

Ent­spre­chend der Maß­nah­men und der Kom­mu­ni­ka­ti­on der Lan­des­re­gie­rung Nie­der­sach­sen und des Bis­tums Hil­des­heim bit­ten wir euch eure Ver­an­stal­tun­gen (Grup­pen­stun­den, Kur­se, Frei­zei­ten, Ver­samm­lun­gen, Sit­zun­gen, Aktio­nen) der katho­li­schen Jugend­ver­bän­de im Bis­tum Hil­des­heim (Bun­des­län­der Nie­der­sach­sen und Bre­men) vor­ran­gig mit digi­ta­len Hilfs­mit­teln durch­zu­füh­ren.

Am 22.06.2020 tritt eine neue Ver­si­on der nie­der­säch­si­schen All­ge­mein­ver­fü­gung in Kraft bei der eini­ge Din­ge wie­der erlaubt sind, ande­re aber wei­ter­hin nicht. Auch müs­sen wir abwar­ten wie das Bis­tum Hil­des­heim die­se nie­der­säch­si­sche Ver­ord­nung für sei­nen Gel­tungs­be­reich umsetzt, um Kin­der- und Jugend­ar­beit wie­der zu ermög­li­chen.

(Stand 19.06.2020)

Anordnungen vom Land Niedersachsen

Zentrale Regelungen für die Jugendarbeit

Vor­weg: Grund­sätz­lich bedarf es natür­lich für alle Ange­bo­te ein ent­spre­chen­des Hygie­nekon­zept, Abstands­re­ge­lun­gen müs­sen wei­ter­hin ein­ge­hal­ten wer­den und die Kon­takt­da­ten der Teil­neh­men­den müs­sen erfasst wer­den.

  • Grup­pen­stun­den, offe­ne Ange­bo­te der Jugend­ar­beit und ver­gleich­ba­re Maß­nah­men dür­fen auch wei­ter­hin lei­der nur mit maxi­mal 10 Per­so­nen statt­fin­den. Sie müs­sen durch eine‑n Julei­ca-Inha­ber-in oder eine päd. Fach­kraft geteamt wer­den. (§ 3 Nr.21). Aller­dings muss der Min­dest­ab­stand von 1,5m zwi­schen den bei fes­ten Grup­pen nicht mehr zwin­gend ein­ge­hal­ten wer­den – bei einer fes­ten Jugend­grup­pe ist der Min­dest­ab­stand lt. Ver­ord­nung ent­behr­lich, bei einer wech­seln­den Kund­schaft (z.B. bei offe­nen Ange­bo­ten) nicht.
  • Frei­zei­ten, Semi­na­re und ande­re Maß­nah­men der Jugend­ar­beit mit Über­nach­tung dür­fen bis zu einer Grup­pen­grö­ße von 16 Per­so­nen (inkl. Jugend­lei­ter-inne‑n) durch­ge­führt wer­den, dabei muss das Hygie­nekon­zept von LJR und LAG OKJA i.d.F.v. 19.06.2020 berück­sich­tigt wer­den.
    Bei Ange­bo­ten der Jugend­bil­dung (§ 2h) gibt es kei­ne Ver­än­de­rung, die­se sind ohne maxi­ma­le Per­so­nen­zahl und ohne bestimm­te Rege­lun­gen zur Auf­sichts­füh­rung mög­lich.
  • Jugend­her­ber­gen, und ähn­li­che Ein­rich­tun­gen dür­fen nun Grup­pen von Min­der­jäh­ri­gen mit bis zu 16 Per­so­nen beher­ber­gen. Für Erwach­se­nen-Grup­pen gel­ten kei­ne Grö­ßen­be­schrän­kun­gen. Auch dür­fen wie­der 100% der Bet­ten belegt wer­den, sofern dies mit den Hygie­ne­stan­dards ver­ein­bar ist (§ 2 l Abs. 2).
    Neben den Gre­mi­en­sit­zun­gen sind jetzt auch wie­der Zusam­men­künf­te von Ver­ei­nen und Initia­ti­ven mög­lich, dabei ist der Abstand von 1,5m ein­zu­hal­ten (§1 Abs. 5a). Eine maxi­ma­le Grup­pen­grö­ße ist nicht defi­niert.

Die neue Ver­ord­nung tritt am Mon­tag, 22.06.2020 in Kraft, die­se ist hier zu fin­den.

Aktuelles Hygienekonzept

Das aktu­el­le Hygie­nekon­zept, dass nun auch die Emp­feh­lun­gen für Ange­bo­te mit Über­nach­tun­gen ent­hält, könnt ihr unter https://www.ljr.de/index.php?id=2326 her­un­ter­la­den. 

Weitere Informationen

Da sich die Situa­ti­on lau­fend ändert, gibt es dort Aktua­li­sie­run­gen: ljr.de/corona

Anordnungen vom Bistum Hildesheim

Auch das Bis­tum Hil­des­heim hat ver­schie­de­ne Anwei­sun­gen ver­öf­fent­licht (Maß­nah­men Coro­na­vi­rus), die auch für die Jugend­ver­bän­de bin­dend sind.

Ab sofort sind wie­der Grup­pen­stun­den unter Auf­la­gen in den Räum­lich­kei­ten und auf dem Gelän­de der Pfarr­ge­mein­den mög­lich, wenn die­se ein Hygie­neschutz­kon­zept umge­setzt hat. Vor­la­ge PDF Hygie­neschutz­kon­zept

Wei­ter­hin gilt aber fol­gen­des Hin­weis­schrei­ben zum Umgang mit den anste­hen­den Feri­en­frei­zei­ten. Doku­ment: Feri­en­frei­zei­ten 2020 

Stand 9.6.2020

Und noch eine Bit­te: wo ihr ande­ren hel­fen könnt – auch pri­vat – helft, aber nicht ohne euch ent­spre­chend zu schüt­zen.

Für Rück­fra­gen ste­hen wir natür­lich jeder­zeit zur Ver­fü­gung.

Passt auf euch auf, alles Gute und herz­li­che Grü­ße euer BDKJ-Diö­ze­san­vor­stand

Der BDKJ unter­stützt die­se aktu­el­le Posi­tio­nie­rung des Lan­des­ju­gend­ring Nie­der­sach­sen zur momen­ta­nen Situa­ti­on von Jugend­ar­beit in Nie­der­sach­sen.
 

Ideen verwirklichen

Projekte im Rahmen der Corona-Krise umsetzen

Für Maß­nah­men zur Erhö­hung der Hand­lungs­op­tio­nen der Akti­ven in der Jugend­ar­beit ist es kurz­fris­tig gelun­gen Son­der­an­trags­fris­ten für Pro­jek­te zum Umgang mit der gegen­wär­ti­gen Situa­ti­on rund um das Coro­na­vi­rus vor­zu­hal­ten.
Ab 24.03.2020 wird es wöchent­lich – ab 30.03. ist der jewei­li­ge Mon­tag die gel­ten­de Frist – mög­lich sein, Anträ­ge für Pro­jek­te ein­zu­rei­chen, die Maß­nah­men zur akti­ven Gestal­tung der Situa­ti­on beinhal­ten.

Der frü­hes­te Start­ter­min die­ser Pro­jek­te ist dann jeweils eine Woche nach Aus­lau­fen der Antrags­frist – erst­ma­lig also der 31.03.2020. Berech­tigt für die Son­der­an­trags­fris­ten sind dabei „nur“ Akti­vi­tä­ten, die einen unmit­tel­ba­ren Bezug zur Situa­ti­on auf­wei­sen – für alle ande­ren Ideen lau­fen die regu­lä­ren monat­li­chen Fris­ten des För­der­pro­gramms wei­ter. För­der­fä­hig im Rah­men der Son­der­fris­ten sind also bspw. (neue) digi­ta­le For­ma­te, die eure Hand­lungs­fä­hig­keit als Jugend­grup­pe, ‑ver­band oder ‑ein­rich­tung ermög­li­chen oder auch eine ent­spre­chen­de Wei­ter­ent­wick­lung bestehen­der Struk­tu­ren und Ange­bo­te. Eurer Krea­ti­vi­tät sind hier aber kei­ne Gren­zen gesetzt, sofern es den genann­ten Bezug gibt. Wir freu­en uns schon auf eure enga­gier­ten und krea­ti­ven Ideen!

Im Ein­zel­fall steht euch selbst­ver­ständ­lich auch die Pro­gramm­stel­le des För­der­pro­gramms bei Fra­gen, sons­ti­gen Klä­rungs­be­dar­fen oder zur Unter­stüt­zung zur Ver­fü­gung. Die Refe­rent-inn-en des För­der­pro­gramms sind in der aktu­el­len Situa­ti­on sowohl per Mail als auch via Sky­pe wie folgt im Home­of­fice erreich­bar:
·       Wencke Brey­er: breyer@generationhochdrei.de
·       Anika Mühl­bach: muehlbach@generationhochdrei.de
·       Phil­ipp Kluck: kluck@generationhochdrei.de

Dar­über hin­aus fin­det ihr auf www.ljr.de/ansprechpersonen wei­te­re Kon­takt­mög­lich­kei­ten mit der Pro­gramm­stel­le. Nähe­re Infor­ma­tio­nen zum wei­te­ren Umgang des För­der­pro­gramms mit der aktu­el­len Situa­ti­on fin­den sich auch unter www.generationhochdrei.de.

In der Krise eine Chance sehen